Sonntag, 28. Februar 2010

Intermezzo

Ich wollte eigentlich einen Beitrag zum Thema verlieben schreiben, aber ich muss dazu erstmal meine Gedanken auf Spur bringen, es gibt Momente, die die leichte Schulter unter sich zerquetschen würden.
Stattdessen eine sehr witzige Sache die nicht wirklich außergewöhnlich ist, aber trotzdem stößt Sie mir grade irgendwie erfreulich auf! Ich werde jetzt nämlich etwas tun, was jeder von euch tut, aber was bestimmt nicht jedem in seiner Bedeutungsschwere so klar ist wie mir. Ich gehe schlafen und stehe erst nächsten Monat wieder auf. Bitte folgt meinem Beispiel, ihr werdet spüren wie entspannend das sein kann!

Dienstag, 26. Januar 2010

Donnerstag, 14. Januar 2010

Phantomschmerz

Die Arbeit ist getan.
Das Werk vollbracht.
Die Wunde verheilt.
Der Liebeskummer erloschen.
Doch, man traut dem neuen Gefühl noch nicht.
Manchmal scheint der altbekannte Schmerz wieder aufzulodern.
Diese Freiheit, sie könnte trügerisch sein.
In der Magengegend ist es etwas flau, wenn man daran denkt, was man hinter sich gelassen hat. Wahrscheinlich hat man eh etwas vergessen... oder es muss noch überarbeitet werden... sowieso: Irgendwas ist ja immer :)
Und dann ist es da: Das wunderbare Nichtstun.

Hervorragendes Gefühl, leider mit recht kurzer Halbwertszeit, aber wir wollen ausnahmsweise mal nicht so anspruchsvoll sein.

Was ich nun brauche, ist ganz klar... MUSIK!

Samstag, 9. Januar 2010

Scheinlähmung

Ich habe etwas Wichtiges zu erledigen. Eine Ausarbeitung muss fertig sein. Bis zum 15.12.09 - genau, bis vor einem halben Monat.
Und nun, die Panik wird langsam größer, versuche ich jede freie Minute damit zu verbringen. Aber leider sind nicht immer so viele freie Minuten vorhanden, wie man benötigt. Und natürlich beschäftige ich mich trotzdem viel lieber mit unnützen Dingen, falls doch mal ein kleines Zeitfenster entsteht.
Blöderweise gelingt es mir aber nicht andere wichtige Aufgaben in Angriff zu nehmen, solange ich die erste nicht erledigt habe. Sie trödeln in der Warteschleife, während ich hier so rumhänge und frage, wann mein Kopf wieder aufwacht und diese Scheinlähmung endlich ihr Ende findet. Oder ist das eben doch ein lebenswichtiges vorsintflutliches Rudiment, das irgendwann mal Sinn ergeben hat? Darüber werd ich mir jetzt erstmal den Kopf zerbrechen... so mindestens 10 Tage lang :) *jeopardymelodieeinspieler*

Mittwoch, 6. Januar 2010

Neues Spiel, neues Glück!

Zuerst die gute Nachricht: Das neue Jahr hat super angefangen. Ich bin am 1. Januar mit dem Zug nicht zu weit gefahren. Ich hatte keinen Kater, zum Frühstück um 13 Uhr gabs lecker Kassler und nach dem Aufräumen des Kinos endete der Abend mit einem gewohnt schmalzigen Neujahrstraumschiff. Das bestimmende Element danach war Schnee! ÜBERALL! Ich liebe es wenn ich bei jedem Blick aus dem Fenster das Gefühl habe, dass gleich von irgendwo der Prinz mit Aschenbrödel angeritten kommt. Soweit scheint das mit dem Träumen schonmal zu klappen. Ich hab die Tage noch ein bisschen in meiner neuen Wohnung randaliert um den Fußboden für den neuen Belag frei zu machen. Über die dämonische Seite von verklebtem Teppich lasse ich mich aus wenn ich das Trauma verarbeitet habe. Der fiese Riesenschrank steht immer noch wie Barad-dûr in meinem Wohnzimmer und ich fürchte ich muss ihm demnächst mit Gewalt den Gar ausmachen! Kommt Zeit, kommt Zahn. Ich freu mich schon auf den Moment wenn ich in meinem Wohnzimmer sitze und nichts mehr tun muss außer da sitzen und genießen!
Wenn ich so drüber nachdenke ist von der Endjahresmelancholie nicht viel übriggeblieben, und das ist auch gut so. Ab jetzt kämpft die Freude am Schnee mit der Vorfreude auf den Frühling. Es ist vielleicht ein bisschen früh, aber ich denke ich werde schonmal eine Dreivierteljeans bereit legen.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Is schon wieder so weit?

Perfektes Timing! Kaum ist Weihnachten vorbei haben wir den schönsten Schnee. Aber ich will mich nicht beschweren. Die Weihnachtstage waren toll, der Kurztripp in den Harz war ein echt schönes Erlebnis und die Silvesterparty verspricht einigen Spaß. Und doch, irgendwie versinke ich in so eine kleine aber feine Endjahresdepriphase. Was hab ich dieses Jahr geschafft? Ein Staatsexamen is schonmal nicht schlecht, aber welchen Wunsch hab ich mir erfüllt? Was hab ich für mich getan und nicht für meine Zukunftssicherung? Ich hab angefangen mehr oder weniger regelmäßig Sport zu treiben und gemerkt, dass das eine echt gute Sache ist die auch noch Spaß macht. Mein Chor ist super, ich bin Gesund und habe eine feste Stelle in Aussicht. Warum also werd ich zum Ende des Jahres ein bisschen schwermütig? Ich glaube es ist die Erkenntnis, dass die Realität zu wenig Märchen bereit hält. Eben noch träumt man von drei Haselnüsen und einer Märchenhaften Liebesgeschichte und im nächsten Moment muss man sich Gedanken darum machen wann man umzieht, wie die Zensuren der Fünftklässler aussehen sollen und wann man nach der Silvesterparty anfängt aufzuräumen. Wie viel Platz gibt es noch für Märchen, Fantasie und Träume? Wie viel Platz darf es dafür geben? Mal schauen wie viel Platz ich dafür abzweigen kann. Ich verspreche, ich werd mir Mühe geben. Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.

Montag, 14. Dezember 2009

Ach ja...

Das Thermometer entdeckt die Minusgrade neu, die Leute laufen gehetzt durch die Stadt, das Süßigkeitenangebot gibt sich Mühe den Osterrekkord zu überbieten und es fehlt nur noch dieser weiße Zuckerguss der von den Dächern klatscht um uns in vergrämte Schneemänner und Schneefrauen zu verwandeln. Kurz, es Weihnachtet sehr. Und was bringt mehr Stimmung als stimmungsvolle Musik? Sowas bringt mich in Weihnachtsstimmung! :)