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Samstag, 26. Juni 2010

Fahrradphilosophie

Ein sonniger Radweg zwischen Sehnde und Lehrte. A-capella Musik aus dem Mp3-Player und ein laues Lüftchen. In einiger Entfernung sind zwei Frauen mit ihren Fahrrädern auf dem Weg stehend in ein Gespräch vertieft. Und während ich näher komme wird mir an Hand dieser Szene die Antwort auf eine Frage klar die mir schon seit längerer Zeit durch den Kopf wandert. Ja, auf jedenfall brauche ich mal wieder eine Klingel an meinem Fahrrad :)

Montag, 14. Juni 2010

Wie die Zeit vergeht...

Heute Früh aufs Datum geschaut und irgendwas war da... 14. Juni... Sturm auf die Bastille? Nee, einen Monat zu früh. Independence Day? Sowas ähnliches aber auch falsch. Und dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Heute vor 8 Jahren habe ich mein Abiturzeugnis bekommen. Oh mein Gott, bin ich alt! :)

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wer kennt sie nicht, diese Tage ...

an denen man ganz dringend auf die Toilette muss, aber so faul ist, dass man nicht vom Sofa aufstehen kann.
Erkenntnis des Tages: Zwang ist was Furchtbares - Selbstverschuldung macht die ganze Sache nicht besser.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Phantomschmerz

Die Arbeit ist getan.
Das Werk vollbracht.
Die Wunde verheilt.
Der Liebeskummer erloschen.
Doch, man traut dem neuen Gefühl noch nicht.
Manchmal scheint der altbekannte Schmerz wieder aufzulodern.
Diese Freiheit, sie könnte trügerisch sein.
In der Magengegend ist es etwas flau, wenn man daran denkt, was man hinter sich gelassen hat. Wahrscheinlich hat man eh etwas vergessen... oder es muss noch überarbeitet werden... sowieso: Irgendwas ist ja immer :)
Und dann ist es da: Das wunderbare Nichtstun.

Hervorragendes Gefühl, leider mit recht kurzer Halbwertszeit, aber wir wollen ausnahmsweise mal nicht so anspruchsvoll sein.

Was ich nun brauche, ist ganz klar... MUSIK!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Neues Spiel, neues Glück!

Zuerst die gute Nachricht: Das neue Jahr hat super angefangen. Ich bin am 1. Januar mit dem Zug nicht zu weit gefahren. Ich hatte keinen Kater, zum Frühstück um 13 Uhr gabs lecker Kassler und nach dem Aufräumen des Kinos endete der Abend mit einem gewohnt schmalzigen Neujahrstraumschiff. Das bestimmende Element danach war Schnee! ÜBERALL! Ich liebe es wenn ich bei jedem Blick aus dem Fenster das Gefühl habe, dass gleich von irgendwo der Prinz mit Aschenbrödel angeritten kommt. Soweit scheint das mit dem Träumen schonmal zu klappen. Ich hab die Tage noch ein bisschen in meiner neuen Wohnung randaliert um den Fußboden für den neuen Belag frei zu machen. Über die dämonische Seite von verklebtem Teppich lasse ich mich aus wenn ich das Trauma verarbeitet habe. Der fiese Riesenschrank steht immer noch wie Barad-dûr in meinem Wohnzimmer und ich fürchte ich muss ihm demnächst mit Gewalt den Gar ausmachen! Kommt Zeit, kommt Zahn. Ich freu mich schon auf den Moment wenn ich in meinem Wohnzimmer sitze und nichts mehr tun muss außer da sitzen und genießen!
Wenn ich so drüber nachdenke ist von der Endjahresmelancholie nicht viel übriggeblieben, und das ist auch gut so. Ab jetzt kämpft die Freude am Schnee mit der Vorfreude auf den Frühling. Es ist vielleicht ein bisschen früh, aber ich denke ich werde schonmal eine Dreivierteljeans bereit legen.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Is schon wieder so weit?

Perfektes Timing! Kaum ist Weihnachten vorbei haben wir den schönsten Schnee. Aber ich will mich nicht beschweren. Die Weihnachtstage waren toll, der Kurztripp in den Harz war ein echt schönes Erlebnis und die Silvesterparty verspricht einigen Spaß. Und doch, irgendwie versinke ich in so eine kleine aber feine Endjahresdepriphase. Was hab ich dieses Jahr geschafft? Ein Staatsexamen is schonmal nicht schlecht, aber welchen Wunsch hab ich mir erfüllt? Was hab ich für mich getan und nicht für meine Zukunftssicherung? Ich hab angefangen mehr oder weniger regelmäßig Sport zu treiben und gemerkt, dass das eine echt gute Sache ist die auch noch Spaß macht. Mein Chor ist super, ich bin Gesund und habe eine feste Stelle in Aussicht. Warum also werd ich zum Ende des Jahres ein bisschen schwermütig? Ich glaube es ist die Erkenntnis, dass die Realität zu wenig Märchen bereit hält. Eben noch träumt man von drei Haselnüsen und einer Märchenhaften Liebesgeschichte und im nächsten Moment muss man sich Gedanken darum machen wann man umzieht, wie die Zensuren der Fünftklässler aussehen sollen und wann man nach der Silvesterparty anfängt aufzuräumen. Wie viel Platz gibt es noch für Märchen, Fantasie und Träume? Wie viel Platz darf es dafür geben? Mal schauen wie viel Platz ich dafür abzweigen kann. Ich verspreche, ich werd mir Mühe geben. Einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.

Donnerstag, 26. November 2009

Wer kommt eigentlich wenn... (1)

... die Feuerwehr krank ist? Diese Frage stellte mir neulich ein Genosse als ich ihm erzählte, dass ich ja eigentlich grade Feuerwehrlehrkraft bin, nur im Moment krankgeschrieben. Ich habe da lange drüber nachgedacht und bin schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass in diesem Fall die THL, die Technische-Hilfs-Lehrkraft ran muss.

Donnerstag, 12. November 2009

Gayfaktor 2

Was ist schwuler? Ein Muskelworkout zu den Village People oder Stepaerobic zu Motörhead? Ich bin gespannt wie das Publikum sich entscheidet!

Sonntag, 8. November 2009

Diagnose: Fernsehkrank!

Wrigley's Werbung. Die nette Männerstimme im Hintergrund schwärmt für die Vorzüge des neuen, wie auch immer, vermutlich Rhabarber-Rauke Kaugummis, und ich frage mich woher ich die Stimme kenne. Dauert nicht lange und mir fällt wie Schuppen von den Ohren, dass es sich um die Stimme von Detective Danny Messer von CSI: NY handelt. Der nächste Gedanke, der mir ernsthaft durch den Kopf schießt ist: Wie wenig verdient man denn als Polizist? Da muss der arme Mann nebenbei Werbung einsprechen...

Samstag, 31. Oktober 2009

Einfaches Weltbild!

Seit Menschen Gedenken ist die Welt aufgeteilt in Männer und Frauen. Irgendwei finde ich diese Art der Einteilung langweilig und mich verlangt nach einer Neuerung. Ich schlage daher vor, dass die Aufteilung nach Geschlechtern abgeschafft wird, und die Welt wird zukünftig aufgeteilt in Junkies und Buddhisten.
Junkies sind die Leute, die sich mitreißen lassen, Buddhisten bleiben cool. Wie man herausfindet zu welcher der Gruppen man gehört? Ich empfehle Länderspiele, dabei ist die Sportart in erster Linie egal. Wenn man von dem Spiel gefangen wird und die Herzfrequenz sich dem Rhythmus des SPieles anpasst dann ist man definitiv ein Junkie. Wenn man das Spiel beobachtet aber jederzeit umschalten kann und sich mehr so berieseln lässt ist man ein Buddhist.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob das wirklich gut funktioniert, aber ich denke die Idee ist ausbaufähig.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Twix heißt jetzt Raider!

Da bin ich neulich früh im Bad, denke nichts böses und da höre ich es im Radio: Twix heißt jetzt wieder Raider! Während sich ein bisschen Zahnpasta aus dem offenen Mundwinkel läuft (es freut mich, dass ihr es euch vorstellt) geht die Meldung weiter. Es ist leider keine Lösung von Dauer, nur ein Werbegag zum Jubiläum des Riegels. Und es gibt Raider natürlich nicht im normalen Handel zu kaufen, nein, die Deppen verteilen sie zufällig in Süßigkeitenautomaten irgendwo in Deutschland. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

Wer macht mit? Wir fahren durch Deutschland und suchen Plätze an denen man wieder Raider kaufen kann! Wenn wir genug haben können wir ein paar bei EBAY versteigern und den Rest genießen. Ich suche in Bayern und Baden-Würtemberg. Findet sich jemand für den Rest??

Twix heißt jetzt Raider, also schnell bei da! :)

Samstag, 11. Juli 2009

Life happens.

Ich durchstöbere gerade die StudiVZ-Profile von Menschen, die ich vor Jahren einmal im wirklichen Leben kannte.
Was ist denn da nur passiert?

Sie leben glücklich und zufrieden im Geburtsort(!) und sehen 10 Jahre älter aus, als ich mich gerad fühle. Sie sehen nach Kindern aus. Nach Reihenhäusern. Nach "ich-bin-glücklich-in-meinem-Job-angekommen". Nach festgefahrener Struktur und einem Lebensentwurf, der für die nächsten 40 Jahre halten kann.

Doch warum wundert mich das?
Es wundert mich, weil ich nicht mehr so bin.
Ich habe das Gefühl, ich hätte mich in eine komplett andere Richtung entwickelt.

Aber ist es nicht das, was wir im Grunde alle wollen? Zufriedensein mit unserem Lebensplan?

Vermutlich ist es genau das, was mich verstört. Sie wirken so, wie ich mich gerne mal fühlen würde. Doch halte ich es für eine Utopie.
Denn in dieser Gesellschaft kommt man wohl nie wirklich irgendwo an. Das Leben passiert einfach. Und das ist vermutlich auch gut so...

Sonntag, 21. Juni 2009

Mittwoch, 17. Juni 2009

Samstag, 9. Mai 2009

Und plötzlich läuft alles einfach


Da ist es wieder dieses Gefühl. Um Dich rum ist einfach alles nur am brennen und es türmen sich Berge von Arbeit vor Dir auf und Du kriegst trotzdem nichts gebacken. Ok, Dein Kühlschrank ist gefüllt, Dein Zimmer blitzt, Deine Pflanzen sind umgetopft und auch sonst alle Sachen gemacht, die Du sonst nie machen solltest. Nur Deine Arbeit schaut Dich missbilligend an.


Vermutlich geht das jedem so und es gibt diese Momente, da lernt man einfach plötzlich das es einfach einfach ist. Es gibt so ein paar Quellen der Inspiration, weil man das Gefühl hat sich wiederzuerkennen und merkt, dass andere die gleichen Probleme haben und evtl. sogar eine Lösung dafür. Für mich ist Scrubs so eine Quelle. Und grade habe ich mal wieder eine alte Folge gesehen und es gab tatsächlich einen Tipp: einfach einmal einatmen und alles läuft langsamer und Du kannst alles nacheinander erledigen. Das war super und genau das, was ich grad brauchte. Arbeit ich komme. Aber erst mal mach ich mir noch einen Tee ;)

Mittwoch, 6. Mai 2009

tempus fugit - die Zeit fliegt dahin

... und momentan fliegt sie nur so an mir vorbei. Kaum begann der Tag, schon ist er wieder vorbei. Ein Schnippsen - und die Woche ist dahin. Schon ist Mai, bald ist Sommer.
Ich fühle mich, wie in einem Film, in welchem der Zeitraffer als Effekt genutzt wird. So als wäre ich dabei und doch nicht involviert.
Ich sehe die anderen Menschen, interagiere auch mit ihnen, bewege mich von Ort zu Ort. Und doch habe ich das Gefühl, ich stünde außerhalb der Zeit, als könnte ich mich selbst von außen betrachten, während ich da so vor mich hin arbeite, Spaß habe ... lebe.
Dann gelingt es mir kurz wieder in die normale Zeit-Raum-Realität zurückzukehren und ich erschrecke mich selbst, weil ich merke, wie ich mit jemandem spreche (dann bleibe ich im Gedankengang stecken), etwas in der Hand halte (das mir daraufhin hinunter fällt) oder mich fortbewege (Und mich im Bus plötzlich ein rastloses Gefühl einnimmt, so dass ich glaube, nicht sitzen bleiben zu können, ohne unsagbaren Schmerzen ausgeliefert zu sein.).
Ein seltsames Gefühl. Unverankert sein. In seiner eigenen Realität dahinzutreiben. Man selbst zu sein, aber sich selbst nicht richtig zu erkennen. Ich und meine Hülle, das sind wohl doch Ebenen, die sich voneinander trennen lassen. Mein Selbstbild und mein Selbst passen nicht mehr genau aufeinander. Und ich find es noch nicht mal negativ, weil mir alles recht leicht fällt.
Das klingt verdammt nach Neurose, wenn ich mal genauer drüber nachdenke.
Oh, das ist der Punkt! Reflexion! Dafür fehlt mir wohl momentan einfach die Zeit, also kommt mein Selbst voran, während mein Selbstbild noch im Zeitloch steckt.
Toll, was man so alles beim Blogartikel-Schreiben über sich herausfindet :)

Thank you, for reading ;)

Sonntag, 3. Mai 2009

Es ist vollbracht!

Nochmal alles durchlesen, und auf Formatierungen achten. Einen Schluck Wasser trinken. Die Fußzeilen in die gleiche Schrift bringen wie den Fließtext. Einen Schluck Wasser trinken. Die Benjamin Blümchen Kassette umdrehen. Einen Schluck Wasser trinken. Den Drucker anwerfen und freuen, dass Laser einfach schneller ist. Einen Schluck Wasser trinken. Das Ergebnis in der Hand halten und den Kopf darüber schütteln, dass man einen Tag zu früh fertig ist. Einen Schluck Wasser trinken. Kaputt und müde Richtung Bett wanken. Einen Schluck Wasser trinken. Ab ins Bett, die Augen zu und fluchen, dass der Wecker um 20 nach 5 klingelt. Verdammt, ich muss nochmal Pipi machen!

Das ist also alles, was mir nach meiner Hausarbeit für das zweite Staatsexamen durch den Kopf geht... COOL!
:-D

Samstag, 18. April 2009

In einer anderen Welt...

Ha. Verzeiht die lange Abwesenheit. Ich dachte, ich hätte mein Passwort vergessen. Aber dann war es doch das, welches ich auch sonst meistens benutze.. Tz, wieso hat das die letzten Male nie geklappt? Seltsam, seltsam.

Hmmmmmm... heute auf der Rückfahrt von der Arbeit hatte ich mindestens 2 Ideen, über die ich schreiben wollte... Was war das bloß noch?

Ach ja, eins fällt mir grad ein:

Stellt euch vor, dass an jedem Tag genau die Temperatur herrschen würde, die dem Datum entspricht. An jedem 1. des Monats wäre es also immer 1°C. An jedem 20. 20°C usw.
Dann hätten wir nie Schnee!
Und nur an 7 Tagen 31°!
An je 11 Tagen wären es 29 oder 30°. (Außer in Schaltjahren- da hätten wir an 12 Tagen 29°.)

Und man könnte sich zwar nach und nach an die wärmeren Temperaturen gewöhnen, hätte aber an jedem Monatsanfang wieder einen Temperatursturz von etwa 30°!

Ich weiß nicht, welche biologisch-meterologisch-astrologischen Umstände herrschen müssten, um zu solch einem Wetter zu führen. Aber wie verschieden hätte sich dann die Menschheit entwickelt? Hätten wir uns überhaupt entwickelt, bzw. so weit verbreitet? Schließlich hätten wir ja nichts anbauen können, da die Jahreszeiten fehlen.
Vielleicht ( /bestimmt) wären ganz andere Pflanzen entstanden. Solche, die an diese anderen Bedingungen ideal angepasst wären. Und demzufolge auch andere Tiere. Und andere Menschen, wenn überhaupt.

(Der Gedanke zum letzten Absatz, kam mir eben erst. Die Grundidee aber tatsächlich heute Mittag. Als ich nämlich an einer Temperatur-Uhr-Datums-Anzeige vorbeifuhr, die gerade von "17.4." auf "17°" umsprang. :) )

Freitag, 10. April 2009

http://subpool.de

Hildesheims [und bald auch Deutschlands] bekannteste Denker, Schreiber, Kritiker, Helden?!, Querköpfe, Hippies, Macher, Philosophen, ..., ..., ... - haben ihre Kräfte vereint und mischen das Netz auf.

Subpool.de hat das Potential zu euer Browser-Startseite zu werden.

Wir sollten diese Arbeit (denn das ist es) würdigen und bitte alle den Newsletter abonnieren. Außerdem schlage ich vor die Seite in den Blog-Roll aufzunehmen - Es lohnt sich.